hahnekopp   hahnekopp-text

 

1. Vorsitzender  Willi Birkmann
Stumpf 49a
42929 Wermelskirchen
Telefon 02193 - 2902  
2. Vorsitzender Bernd Fleschenberg
Irlenweg 6
42929 Wermelskirchen
Telefon 02193 - 531594
Schriftführer Dieter Hoffman
Stumpf 56
42929 Wermelskirchen
Telefon 02193 - 711

Die Entstehung des Vereins:

Seit 1932 regieren die Könige des Hahneköppvereins "Kikiriki" in Stumpf. Die Veranstaltungen des Vereins waren immer echte Volksfeste. Sie erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit. Aus einer Augenblickslaune heraus wurde der Verein 1932 geboren.

Am "Stumpfer Knappen", dort, wo noch immer das Hahneköppen stattfindet, trafen sich früher Männer aus der Umgebung an schönen Sommerabenden. Man besprach lokale Ereignisse und trank dabei den beliebten "Klaren". Hoch her ging es auch dort am Kirmes-Montag der Dabringhauser Kirmes im Jahre 1932. Am Stumpfer Knappen trafen sich damals Artur Löhmer, Erich und Paul Haussels, Josef Richter, Josef Fleischer, Eugen Fleck, sowie Ewald und Hugo Löhmer.

"Wir gehen nicht ins Dorf zur Kirmes - wir feiern hier im Wald" so lautete der Beschluss der wackeren Zecher. Schnell wurden Tische, Stühle und ein Fass Bier herbeigeschafft. Artur Löhmer besorgte von seinem Hof einen Hahn. Von einem Verwandten der Familie Braun in Lindlar, er hieß Wilhelm Kaiser, holte man einen Säbel aus Kaiser Wilhelms Zeiten. Mit diesem Säbel wurde der erste Hahn im edlen Wettstreit geköpft. Hugo Löhmer gelang der meisterliche Streich. Er wurde als Hugo I. gekürt. Schnell wurde ein Pferd vom Hof Löhmer geholt und stolz ritt der König durch Stumpf. Allerdings fehlte ihm eine Königin. Kurzerhand wurde Lisbeth Stefer aufs Pferd gehoben und so wurde sie die erste Königin. Bis spät in die Nacht feierte man beim Schein der Fackeln.

Die sogenannte Volksbewegung des Jahres 1933 in Deutschland berührte die "Stumpfer Jungen" kaum. Groß feierten sie dagegen ihr Hahneköppfest. Der Stellmacher Hubert Braun baute aus einem großen Karrenrad ein Kinder-Karussell, eine Tanzfläche stellte man im Wald auf und Willi Coen, genannt "Kiddel", ging als Willi I. in die Vereinsgeschichte ein. So entstand die Volksbewegung der Stumpfer Prägung. Man verlegte das Hahneköppen auf den zweiten Sonntag im Juli, um nicht mit der Dabringhauser Kirmes zu kollidieren. Bis 1939 feierte man das Fest, das nunmehr Tradition geworden war. Die Königsbälle verlegte man in den Saal der Gaststätte Coen. Der Kampf um die Königswürde fand aber immer im Eichenwald am Stumpfer Knappen statt.

1939 errang Josef Fleischer die Königswürde. Er konnte damals nicht ahnen, dass er bis 1947 das Zepter führen musste, weil der zweite Weltkrieg auch das Vereinsleben lahm legte. 1947 fassten die "Hähne" wieder Mut, nachdem sie aus dem Krieg wieder heimgekehrt waren. Mit großer Begeisterung wurde die alte Tradition fortgesetzt und die Geselligkeit zur Freude aller Beteiligten gepflegt.

© 2015 -  Dabringhausen-Online - Lokalkolorit im Netz